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Bericht vom 1. Süddeutschen Sternwartentreffen

Bericht vom 1. Süddeutschen Sternwartentreffen

in der Bayerischen Volkssternwarte Neumarkt in der Oberpfalz.

Oder die Aufregung vor dem ersten Mal.

Seit nunmehr 8 Monaten bin ich E-Mobilist. Bisher hatte ich nur Touren in der näheren Umgebung gemacht (bis 160km). Zum 1. Süddeutschen Sternwartentreffen wollte ich nun nach Neumarkt in der Oberpfalz mit meinem E-Auto fahren. Dank diverser Internetsuchen und Apps war eine vernünftige Tour gefunden mit ausreichend schnellen Lademöglichkeiten und mit einem Backup, falls mal eine Ladestation defekt sein sollte. Bericht vom 1. Süddeutschen Sternwartentreffen weiterlesen

Das zweite Süddeutsche Sternwartentreffen

Nach dem ersten Süddeutschen Sternwartentreffen 2017 in Neumarkt in der Oberpfalz war klar das es ein zweites geben wird. Anlässlich eines Besuches der AME sprach ich Rolf Bitzer an, 1. Vorsitzender der Sternwarte Zollern-Alb ob er sich vorstellen können das zweite Süddeutschesternwartentreffen der Fachgruppe Astronomischevereinigungen der VdS zu veranstalten. Wir skizzierten grob was ich mir Vorstellte und was es für Möglichkeiten in der Sternwarte gibt. Nachdem wir uns auf ein Terminfenster geeinigt hatten und im groben der Umfang und Ablauf geklärt war sicherte er mir zu sich mit der Vorstandschaft zu beraten und mir Zeitnah mitzuteilen ob dieses Treffen auf der Alb stattfinden kann. Das zweite Süddeutsche Sternwartentreffen weiterlesen

Sind wir allein im All?

Sind wir allein im All?

Sind wir allein im All?

Sind wir allein im All?

Meldungen in den Medien:
Astronomen suchen Planet Erde 2
NASA probt Reise von Menschen zum Mars
UFO wurde gesichtet
Außerirdische auf unserer Erde gelandet

Folgende Themen werden erörtert: * Sind außerirdische, intelligente Wesen möglich/wahrscheinlich? * Bedingungen für die Entstehung von Leben auf einem Planeten * Notwendige, essentielle chemische Elemente

Eintrittspreis: 6,00 € Abendkasse

Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern

Vielleicht habt ihr es schon aus den Medien erfahren: Zurzeit laufen die Vorbereitungen zum „Volksbegehren Artenvielfalt“ in Bayern. Vom 31.01. bis zum 13.02. könnt ihr euch in eurem Rathaus eintragen lassen. Es müssen sich 10% der Wahlberechtigten innerhalb von 14 Tagen eintragen lassen, dann kommt es zu einem Volksentscheid, der mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen angenommen oder abgelehnt wird.

Um was geht es bei dem Volksbegehren?

In Bayern gehen viele Tier- und Pflanzenarten massiv in ihrem Bestand zurück oder sterben sogar aus. Besonders betroffen sind Insekten, die um ca. 75 % zurückgegangen sind. Jeder, der mit dem Auto unterwegs ist, erlebt diesen Bestandsrückgang: Während früher die Windschutzscheibe mit toten Insekten bedeckt war, kann man heute wochenlang fahren ohne das Fenster zu putzen. Der Rückgang der Insekten verläuft zeitgleich mit dem Rückgang blühender Wiesen und anderer natürlicher Lebensräume, welche die Insekten für Nahrung und Fortpflanzung benötigen. Darunter leiden auch alle Insektenfresser, allen voran viele Vogelarten. Dieser Rückgang ist nicht nur ein Verlust unserer Lebensqualität, sondern eine eine konkrete Gefahr für unsere Zukunft. Denn wenn das Zusammenspiel zwischen der Pflanzen- und Tierwelt und dem Menschen gestört wird, wird vieles, was wir heute als selbstverständlich erachten, in Zukunft nicht mehr möglich sein– allem voran die natürliche Bestäubung der Pflanzen durch Insekten. Wir möchten daher den Rückgang der Arten minimieren, indem wir das bayrische Naturschutzgesetz in wesentlichen Teilen verbessern.

Quelle: https://volksbegehren-artenvielfalt.de/faq-artenvielfalt/

Mancher wird jetzt sagen, ist doch gut wenn mein Auto insektenfrei ist… Das ist eine durchaus legitime Sichtweise. Aber der Mensch ist ein kleiner Teil der Umwelt und ein noch kleinerer Teil des Universums. Alles steht miteinander in Verbindung. Wenn man ohne Bedacht aus diesem „stabilen“ System etwas entfernt, wird es instabil.

Der Mensch ist momentan an vielen Stellen dabei, das System aus dem Gleichgewicht zu bringen. Eines ist sicher, verlieren werden wir dabei alle.

Warum befürwortet Astronomie in Süddeutschland dieses Volksbegehren?

Jeder, der sich mit der Natur beschäftigt und auf sie einlässt, wird die Veränderung bemerkt haben. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass sich immer alles verändert. Nichts im Universum ist statisch. Sterne werden geboren und vergehen. Der Mensch kann sich dem natürlich nicht entziehen. Aber als „Krone der Schöpfung“ aktiv an dem Ast zu sägen, auf dem man sitzt, das zumindest kann man selbst beeinflussen. In der Hobbyastronomen-Szene ist schon seit langem sichtbar, wie der Mensch seine Umwelt beeinflusst. Seit Jahren nimmt die Lichtverschmutzung immer weiter zu. Allen Bemühungen zum Trotz steigert sich durch die Umrüstung auf LED diese Art von Umweltverschmutzung, denn da diese viel weniger Energie verbrauchen, werden nun noch mehr Lichtquellen eingesetzt. Wir erleben live, was sich in unserer Nacht verändert.

Nähere Infos zum Thema Lichtverschmutzung gibt es hier:
GeoForschungszentrum Potsdam                                          
www.lichtverschmutzung.de

Einige Beispiele für Lichtverschmutzung.

Da setzt dieser Zusatz im Volksbegehren an :

Zu § 1 Nr. 5
Lichtverschmutzung ist sowohl schädlich für die Umwelt als auch für den Menschen selbst. Viele Insekten werden durch unnötiges Streulicht und ungünstige Wellenlängen angelockt und verenden, wodurch einerseits vielen Tieren die Nahrungsgrundlage entzogen wird und andererseits weniger Insekten zur Bestäubung von Pflanzen zur Verfügung stehen.

Quelle: https://volksbegehren-artenvielfalt.de/wp-content/uploads/2018/06/Antrag-auf-Zulassung-des-Volksbegehrens-Artenvielfalt.pdf

Daher unterstützen wir von Astronomie in Süddeutschland dieses Volksbegehren in vollem Umfang. Der Schutz der Umwelt, mit seinen Insekten, sowie das Bestreben, einen dunklen Nachthimmel zu erhalten: Diesem Ziel hat sich Astronomie in Süddeutschland verschrieben.

Umweltschutz ist Menschenschutz.

Deswegen geht mit offenen Augen durch die Welt, beobachtet, denkt nach und handelt. Es liegt in unseren Händen, für unsere Nachkommen eine lebenswerte Umwelt zu erhalten.